Spaltung der Friedensbewegung - von innen heraus

Mit diesem Beitrag sollte versucht werden, die Spaltung der Friedensbewegung anhand eines Beispieles zu erläutern:
Der CO2 Debatte.
1. Einleitung:
    Trennung von Unwichtiem und Wichtigem: "Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts." Willy Brandt
2. Wer will den Frieden nicht? ab min 2:55
3. Wer will den Frieden? ab min 7:50
4. Versuch der Rückführung aller Bewegungen auf ein Thema: Frieden (ab min 10:40 (zu lang))
5. Beispiele für Spaltung ab min 20:45
6. Achtsamkeit ab min 23:15
7. Versuch der Darstellung der zwei Seiten in der CO2 Debatte ab min 24:15
8. Fazit ab min 32:20: Wir erzeugen zu viel CO2

Spaltung der Friedensbewegung - von innen heraus


Es scheint sehr wertvoll zu sein, wenn man Wichtiges von Unwichtigem im Leben trennen kann. Wenn man erkannt hat, was Wichtig ist, verschwendet man keine Zeit – um genauer zu sein: weniger Zeit – mit Unwichtigem. Gemessen an der Wertigkeit jedes Lebens ist z.B. eine Orientierung an Kriterien wie rechts und links, sogar oben und unten eine völlige Nebensächlichkeit (vgl. Christiane Borowy, Institut borowita)

Letzte Woche bin ich mit einer hohen Erwartungshaltung zu einem Gesprächskreis gegangen. Ihr wisst, ich bin Friedensaktivist, das ist mehr als nur friedensbewegt zu sein! Und mir geht es seit 2014, seit ich mich für den Frieden engagiere, hauptsächlich um eines – ihr könnt es erahnen – um Frieden!
„Frieden ist nicht Alles – aber ohne Frieden ist alles Nichts“, sagte einst Willy Brandt. Das ist auch für mich wichtig und wertvoll geworden. Damals habe ich mich gefragt: Warum gibt es noch keinen Frieden? Frieden wollen doch alle Menschen, heute weiß ich es besser: fast alle.
Heute weiß ich auch, dass der innere Friede, der Friede in sich selbst, der Friede im kleinen Kreis, mit dem Nachbarn, erst bei einer kritischen Masse einkehren muss, bevor der Frieden zwischen Parteien, Völkern, Staaten, Ethnien, Religionsgemeinschaften überhaupt eine Chance hat – jedenfalls langfristig.

 

Zurück zu denen, die den Frieden nicht wollen:
Ich nenne sie: die Ausreißer nach unten!
Die Wenigen, die keinen Frieden wollen, sagen wir optimistisch: Noch nicht wollen, sind die Entscheider, sind die Bestimmer, sind in ihren eigenen Augen: die Elite.

Und bei denen, die für den Frieden stehen, die Frieden für das Natürlichste, das Wichtigste und das Wesentliche auf der Welt halten, hat es sich nicht durchgesetzt, Kriegstreiber, Menschen, die vorgeben durch Krieg Frieden zu schaffen, als gestört, als krank, als Unterschicht anzusehen. Nein, diese Menschen, anscheinend ohne Empathie, ohne Mitgefühl für andere, ohne Schuldgefühl, gehören in Therapie, gehören auf die Couch, müssten behandelt werden!

Aber sie sind Teil der Menschheitsfamilie. Auch sie!

Was wir nicht mehr machen sollten: sie bewundern, sie als Oberschicht ansehen. Nicht nur den innersten Kreis, die globale Geldelite, die reichsten 0,000.1 %, das sind 7.000, manche sagen sogar: 0,000.000.1 %, das wären 7, sondern auch die CEOs der transnationalen Konzerne und die „Spitzen“bankmanager, den 2. Kreis, sollten wir ächten, sie als Sozialschmarotzer entlarven. Ob Jude, Christ oder Moslem spielt in diesen engen Zirkeln der Macht keine Rolle, Gott ist das Geld. bzw. die Macht.
Im dritten Zirkel versammeln sich die Speichellecker, die „Spitzen“politiker, die sich hochgedient haben, durch Seilschaften – nicht im positiven Sinn, des gegenseitigen Helfens, sondern nur durch Abgrenzung von anderen, eigene Vorteile suchend und sie zum Nachteil der anderen einsetzend. Schwer zu schätzen wie viele das sind, vielleicht 0,1%, oder 1 Promille, das wären 700 Tausend.
Zu diesem Kreis gehören auch Spitzenmilitärs, im Dienste der Rüstungsindustrie, und Geheimdienstler, die sich durch Menschenverachtung hervortun, durch Spaltung, durch sich selbst über andere stellen, man nennt dass: faschistisch, zumindest faschistoid.
Staffage bildet der vierte Zirkel, Wissenschaftler im Dienst der Politik, meinungsbildende Medienmacher, Kirchenfürsten, global agierende Rechtsanwälte, zuweilen auch Schriftsteller, Künstler, Stars, Vertreter von regierungshörigen NGOs.


Vom inneren Kreis zum äußeren Kreis nehmen Internationalität ab und Bekanntheit zu. Die an den Schalthebeln der Macht sieht man nicht! Wer genau zum Militärisch-Industriellen-Komplex, zum Tiefen Staat, dazugehört, weiß man nicht.
Den inneren Kreis kennt kaum jemand, Politiker und Stars im 3. und 4. Kreis puffern durch Medienpräsenz und Personenkult die oberen beiden, nicht wählbaren Kreise ab. Gegen das Volk, den Souverän, die Gesellschaft, die Wähler, wie man es nennen will.
Abschottung, Nicht-Sichtbar-Machen: Dafür sind sie da, dafür werden sie gebraucht.


Die Politiker sind wählbar, allerdings nicht abwählbar! Auch die Politiker, die sich zur Wahl stellen, sind schon vorsortiert worden. Von den beiden obereren Kreisen über Parteien, über Think Tanks, über Bünde, über Stiftungen, über regierungsnahe sogenannten NGOs.

 

Aber hier sind Risse im System entstanden: Die Wahl eines Menschen in den USA, der kein richtiger Politiker und schon gar nicht vernetzt mit den beiden oberen Zirkeln war.
Auch ein Milliardär, aber nicht von ihren Gnaden! Das nebenbei!

 

Jetzt habe ich die Ausreißer, die Ausrutscher nach unten, beschrieben.

Kommen wir nach oben. Zur Friedensbewegung zähle ich sehr viele Menschen:


Fridays for Future genauso wie Veganer,
Teilnehmer von Pax Terra Musica genauso wie Russlandfahrer von DRUSCHBA,
Diskussionsrunden der Nachdenkseiten genauso wie Klagemauer.TV,
Stopp Ramstein Airbase genauso wie die Band: Bandbreite,
das Anti-Kriegs-Café, Heiner Bücker genauso wie KenFM, Ken Jebsen
Fahrradfahrer * genauso wie die Teilnehmer an den Mahnwachen,
die Mahnwache für Julian Assange genauso wie Free21.org,
Geschichten aus WIKIHAUSEN genauso wie Aufstehen, Sahra Wagenknecht,
Die Gelbwesten genauso wie Wir haben es satt!
Exomagazin genauso wie Menschen ein Lächeln schenken
Russia Today genauso wie Nachdenkseiten

* Ein Freundin sagte mir: und Fahrradfahrerinnen


Die Mahnwache für Julian Assange (jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr) widmet sich neben der Freilassung eines Menschen auch global der Meinungs- und Pressefreiheit. Die Mahnwachen auf dem Pariser Platz, jeden Montag ab 17:00 bzw. 18:00 Uhr, ich nehme hier den Plural, stehen für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit, auch der Meinungs- und Pressefreiheit.
Sie haben kein begrenztes Thema, beziehen sich nicht auf einen Menschen.

Nimmt man die Lage der Erde, könnte man meinen, es sollten noch mehr Veranstaltungen, Kundgebungen, Mahnwachen und Demonstrationen sein.


Ich denke eher, es sollte nur eine Bewegung sein, die sich für Frieden einsetzt.

 

Der spinnt doch!“, würden die Fridays for Future sagen, die jungen Menschen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Sie gehen auf die Straße für eine Welt, in der sie Morgen und Übermorgen noch leben können, Zukunft eben, FUTURE. Sie möchten, dass die Regierungen den menschengemachten, den anthropogenen Teil dessen, was für das Klima, die Erderwärmung, zuständig ist, reduzieren oder gar eliminieren. Sie hätten auch nichts dagegen, wenn die Rußbelastung durch Abgase von Flugzeugen, die über den Nordpol fliegen, von Autos und dem Schiffsverkehr, Container- und Kreuzfahrtschiffen, die sich auf Gletschern und den Polen ablagert, auch dezimiert würde. Denn durch die dunkle, absorbierende Oberfläche wird die kurzwellige Sonneneinstrahlung aufgesaugt und führt zur Oberflächenschmelze. Helle Oberflächen würden die Strahlung reflektieren. Warme Erdoberflächen und erwärmte Luft emittieren langwellige energiearme Infrarotstrahlung zurück. Diese kann allerdings Wasserdampf, ca. 60%, und CO2, ca. 20%, schlecht durchdringen. Dieses Phänomen wird „Treibhauseffekt“ genannt. Der Verbrauch fossiler Energieträger schädigt nicht nur durch CO2-Emissin und Ruß unsere Mitwelt (nach Erwin Thoma), sondern verursacht durch den immens gestiegenen Verbrauch seit der Industrialisierung die „Beschaffungskriminalität“. Die Erdöllagerstätten in Europa haben den Peak, den Hochpunkt der Förderung, überschritten. Auch die USA sind längst vom Erdölexporteur zum Erdölimporteur geworden. Die Erdgasförderung aus Gestein, die Fracking-Industrie, stellt durch den Einsatz von Chemikalien und die Landschaftszerstörung eine große Mitweltbelastung dar, wie auch der Braunkohletagebau in Deutschland. (Abholzung des Hambacher Waldes)

Die Abholzung der Regenwälder für die Futtermittelindustrie zerstört CO2-Speicher, zerstört die Humusschicht, bringt das Gleichgewicht aus CO2-Aufnahme und O2-Abgabe durch Photosythese durcheinander. Indigene Völker verlieren ihre Heimat, werden zur entwurzelten Unterschicht in den Slums der Ballungszentren, zum Prekariat der Megastädte.

Das eingesetzte Saatgut der Futtermittelindustrie ist auf schnellen Profit optimiert, durch Genmanipulation und/oder den hohen Einsatz von Pestiziden. Das optimierte Saatgut verdrängt die in der Menschheitsgeschichte gezüchteten Samen, die unterschiedlichsten Anforderungen an Böden und Temperatur genügen, die eine natürliche, keine manipulierte Resistenz besitzen. Die Urformen von Kartoffeln, Reis, Mais, Weizen, die Grundstoffe der sog. „Sättigungsbeilagen“, DDR Slogan, die keine Hochleistungen erbringen, verschwinden vom Markt. Sie werden aber im Genpool der Menschheit benötigt.
Durch Monokultur werden die Böden extrem schnell ausgelaugt, durch Düngemittel und Gülle wird das Grundwasser und damit das Trinkwasser kontaminiert, durch Spritzmittel / Pestizide werden fast alle Insekten abgetötet. Dann haben die insektenfressenden Vögel keine Lebensgrundlage mehr. Auch die Raubvögel sterben aus. Das gesamte ökologische Gleichgewicht wird gestört.
Welche Auswirkungen das letztendlich hat, weiß kein Mensch. Das ökologische System ist wegen der vielen Parameter ein sog. Chaotisches System, wie übrigens das Klima auch.


Aber viele, sehr viele, fühlen, dass eines absolut falsch ist:
Weiter So! Weiter so geht gar nicht!

 

Durch den Einsatz riesiger Maschinen, wird der Kostenfaktor Mensch herunter geregelt, die Agrarflächen müssen größer werden. Windbrechende Hecken müssen also weichen, und letztendlich wird die Erosion des Humusbodens angeschoben. Verstärkt wird der Verlust des Mutterbodens durch die Begradigung der Flüsse, weil die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit ebenfalls zur Erosion beiträgt.
Ein Großteil der Futtermittel wird für die Fleischindustrie benötigt. Die Effizienz zwischen In- und Output an Kilokalorien, also fleischarme oder fleischbasierte Ernährung, ist schon beschämend, Rinder erzeugen auch noch das umweltschädigende Methan.
Die riesigen Maschinen der Agrarindustrie und die Mastanlagen brauchen schon viel Öl, durch den Transport der früher als „Lebens“mittel bezeichneten Agrarprodukte von der produzierenden Ländern in die verbrauchenden Länder wird noch mehr Öl verbraucht. Durch Cargo- oder Luftfracht werden leicht verderbliche Nahrungsmittel, durch Frachtschiffe, Containerschiffe werden haltbarere oder unreif geerntete Nahrungsmittel transportiert.
Damit sind wir wieder beim Ölverbrauch, bei der Beschaffungskriminalität, wir können es auch Kriege nennen. Da schließt sich der Kreis!

Könnt ihr verstehen, warum ich gefordert habe: Es sollte nur eine Bewegung sein, eine, die sich für Frieden einsetzt?

 

Die früheren, begrenzten Kriege, vor den Weltkriegen, waren schon schlimm genug. Könige, weltliche Herrscher, und religiöse Führer wollten ihre Macht, ihren Einfluss und ihre Einnahmen ausweiten. Die heutigen Kriege, seien es Wirtschaftskriege durch Subventionen oder durch Boykotte, oder die militärischen Kriege seit dem 1. Weltkrieg, erst durch Karabiner, dann Giftgas, heute durch Panzer, Raketen, Drohnen und Atombomben sind eine andere Größenordnung.
Das was uns verabreicht wird, kann nicht mehr als „Lebens“mittel bezeichnet werden. Vielleicht ist das klar geworden? Langsames Sterben oder siechend durch die Pharmaindustrie am Leben gehalten. Der permanente „Krieg gegen den Terror“ bedeutet für Manche: schnelles Sterben. Auch nicht schön, aber beides ist weit entfernt vom Leben! Vom eigentlichen Leben. Vom richtigen Leben. Ohne Hamsterrad, Selbstbestimmt und in Würde.


„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“
Wir haben ein gutes Grundgesetz. Dieser Satz sagt eigentlich alles aus. Es gibt solche Sätze: „Handle nur nach der Maxime, durch die Du zugleich wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde.“, ist auch so ein Satz. Der Kategorische Imperativ bedeutet:
„Was Du nicht willst, dass man es Dir antue, das füge auch keinem anderen zu.“
Und im Völkerrecht? Das Gewaltverbot der UNO: „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“ – Charta der Vereinten Nationen und Statut des Internationalen Gerichtshofs.

 

193 Staaten, praktische alle Staaten auf der Welt.

 

Da sind wir wieder am Anfang. Dr. Daniele Ganser konzentriert sich darauf hinzuweisen, dass das Gewaltverbot der UNO nicht eingehalten wird. „Mehr Demokratie e.V.“, die „Democraty App“, das „Umweltinstitut München“, die sog. „Reichsbürger“ und die „Bürgerkandidaten“ kümmern sich um Defizite im Grundgesetz, in der Verfassung und in der Demokratie.
Bei genauerer Untersuchung haben alle Initiativen unterschiedliche oder sehr unterschiedliche Ansätze. Manche gefallen uns, manche gefallen uns gar nicht.
Männer und Frauen haben auch sehr unterschiedliche Ansätze. Auch in meiner geliebten Zeitung finde ich nicht alles toll. Weder bei KenFM, noch bei Klagemauer.TV oder den Nachdenkseiten, in der Tagesschau, in der Zeit, in der Welt, beim ZDF: entweder: Claus Kleber (Mitglied der Atlantikbrücke) oder Die Anstalt.
Beide im ZDF. Kleber, eher Teil der NWO, der Bünde, die eine Verschwörung gegen die Demokratie planen. Die Anstalt, eher an Aufklärung über diese Machenschaften interessiert. Beides ZDF!

 

Jedes Sehen ist perspektivischen Sehen.“ Soll heißen: Alles ist subjektiv. „Objektivität“ oder gar „die eine Wahrheit“ gibt es gar nicht!
Und das ist auch gut so! Es gibt ca. 7 Milliarden Wahrheiten auf der Welt. Und wenn man bedenkt, dass Menschen oft das sagen, was sie wollen und nicht das, was sie machen: 14 Milliarden.
Männer und Frauen haben unterschiedliche Gene. Was liebenswerteres als Frauen gibt es für Männer nicht (jedenfalls für heterosexuelle).
Da haben es Homosexuelle anscheinend einfacher.
Weil sich Gegensätze anziehen – und befruchten.
Da können einem Homosexuelle wieder eher Leid tun.

Also: Es hat alles diese Seite und jene Seite, das eine und das andere Ufer.

Was habe ich am Anfang gesagt, ich bin zu einem Gesprächskreis gegangen. Und ich wäre enttäuscht gewesen, wenn meine Erwartungshaltung ich selbst gewesen wäre. Meine Erwartungshaltung ist aber meine Erwartungshaltung und nicht ich selbst! Meine Erwartungshaltung wurde enttäuscht. Ich bin noch immer: Ich.
Das war jetzt ein Exkurs in: Achtsamkeit.

Apropos: Enttäuscht. Selbst wenn meine Erwartungshaltung enttäuscht worden wäre, wurde sie aus einer Täuschung herausgerissen, die Erwartung wurde eines Besseren belehrt!
Ja, die Sprache!

Ja, ja, alles hat zwei Seiten, meistens stimmt weder die eine Seite (schwarz), noch die andere Seite (weiß). Nebenbei gesagt: Das Leben ist nicht mal: fifty shades of grey, sondern: fifty shades of colour, fifty shades of beautiful !

 

Es ging um CO2, Klimawandel, Klimarettung. Es gibt da zwei Lager. Die einen behaupten, der Mensch könne das Klima retten, die anderen behaupten, er sei dazu zu schwach, das mache die Sonne – oder auch nicht!
Für Sonne oder Klima ist der Mensch nicht nur eine, sondern etliche Nummern zu klein. Unserem Planeten, auch der Natur, sind die Menschen völlig egal !
War der Urknall nicht vor 13,8 Milliarden Jahren? Den Homo Sapiens gibt es seit ca. 35.000 Jahren, neueste Forschungen sagen sogar, seit 300.000 Jahren. Forschung eben! Das ist immer noch 1 / 30.000 der Erdgeschichte. Zugegeben: am Anfang war das Klima rauh.


Wissenschaftler aus dem IPCC,
Intergovernmental Panel on Climate Change, der Weltklimarat, UNEP und WMO finanziert, Sitz in Genf, sagen, der Zuwachs der Temperatur müsse unter 1,5 ° bleiben, die anderen sagen, Grönland hat im Winter -40°, im Sommer -15°, die Gletscher würden sich bei -38,5, bzw. -13,5° auch kaum anders verhalten!
Das andere ist EIKE,
European Institut for Klima and Energie.
Der CO
2-Gehalt der Luft beträgt nur 0,04 %, und davon sind nur 5% menschengemacht, anthropogen.. Und Wasserdampf H2O ist ein stärkeres Treibhausgas als CO2, dann noch Methan und die ganzen F – (Fluor) Verbindungen.


Wissenschaft ist heute abhängig von Drittmitteln. Drittmittel werden in der freien Wirtschaft, aber besonders bei der EU, dem Staat und den Bundesländern beantragt. Nach welchen Kriterien werden sie vergeben? Wie entscheidet die Verwaltung? Ist sie abhängig von der Politik? Ist die Politik abhängig von transnationalen Konzernen? Sind die Konzerne abhängig vom Geld?
Wie heißt es im Volksmund: „Geld regiert die Welt!“ Vielleicht liegt der Volksmund gar nicht so falsch? Oder: wenn Du Beantwortung Deiner Fragen erwartest: Folge dem Geld!
Nun ja, die Impulsreferenten haben über die physikalischen Grundlagen und über KIOTO 1997, PARIS 2015 und 2018 und über die soziale Unverträglichkeit einer CO
2-Steuer und über Naomi Klein, Demokratie von unten, gesprochen.
Alles gut und schön und richtig, aber am Thema vorbei!

Die Meinungen von IPCC und EIKE wurden weder dargestellt noch diskutiert.


Jens Berger von den Nachdenkseiten schreibt, dass die Elektromobilität von der Wirtschaft gewollt und logisch: von der Politik gepusht wird. Er unterstreicht: „I want to Panic !“ darf zwar Greta Thunberg sagen, aber kein Wissenschaftler. Er spricht nicht vom 1,5° Ziel, sondern 1% dann 0,5%, dann 0% Ziel – allerdings für die Rüstung!

 

Selbst die ARD, hier EXTRA, nicht als alternativ, als systemverändernd, bekannt, führen an, dass das IPCC gegründet wurde, um Beweise zu finden, dass der Mensch das Klima macht.
Was die Wirtschaft und die Finanzindustrie braucht, sind Abwrackprämien auf Diesel und Benzin PKW, um damit die Umstellung der Produktion auf Elektromobilität voranzutreiben.
Das bringt Geld, das schafft kurzfristige Rendite. Da steigt das BIP.


Bert Metz (IPCC): verteidigt die geringe Relevanz der Daten mit denen gearbeitet wird
Pachauri (IPCC), damals der Chef: prognostizierter Meeresanstieg:
1990 60 cm
2000 50 cm
2018 30 cm Auf welche sich offensichtlich schnell ändernde Daten beruft sich das
IPCC, fragen die Wissenschaftler von EIKE?
Nigel Calder sagt: IPCC sind Bürokraten
Prof. Björn Lomberg, Linke, Greenpeace, Prof. für Statistik, kritisiert die Einseitigkeit des IPCC,

(Pachauri nennt Lomberg daraufhin dann: Hitler!),
Das Spiel kennen wir in der Friedensbewegung schon!
Wenn Argumente fehlen, wird irgendwann die Antisemitismuskeule geschwungen.

Prof. Tol belegt, dass die Studien, auf die sich das IPCC stützt, gering sind
Hendrik Svensmark belegt, dass Sonnenaktivität ursächlich für unser Klima ist.


Auffällig ist, dass die Wissenschaftler des IPCC die letzten Jahrhunderte betrachten, die Wissenschaftler von EIKE die letzten Jahrtausende oder Jahrmillionen.
Mein Fazit: Die Beamten des IPCC zitieren Wissenschaftler, die über Wetter forschen, die Wissenschaftler von EIKE sprechen über das Klima.

Mein Resümee: Dass der Mensch heute zu viel CO2 ausstößt, ist unbenommen, ist Tatsache.
Noch einmal: Dass die Menschheit zu viel CO
2 ausstößt, ist Tatsache. Muss geändert werden, besser Gestern als Morgen !

Allein der Stellenwert und die Wortwahl sind zu hinterfragen.
„Stellenwert“ bezieht sich auf Panikmache, das Wort „Klima“ soll wahrscheinlich von dem Thema ablenken, mit dem sich Industrie und Politik schon lange hätten befassen müssen, aber auf Druck von oben nicht befassen sollten und wollen:
Erhaltung der Umwelt, unserer Mitwelt.

Oder anders ausgedrückt. Die NWO ist nicht an den Menschen, an dem Erhalt der Umwelt derer interessiert, die nicht den vermögenden Kreisen angehören, s.o.

Die Wortwahl bezieht sich also darauf „Klima“ zu sagen, statt „Umwelt“.

Klima ist so groß wie: Waldsterben, Vogelgrippe, Ozonloch, Wiedervereinigung.
Mit Umwelt kann keine neue Steuer eingeführt werden, mit Klima schon.
Wiedervereinigung hab es vorher auch noch nie, was haben wir davon zurückbehalten: den Solidarzuschlag!
Und diese Wortwahl ist eine „False Flag Operation“, durch die Überhöhung sogar: Eine Lüge.

(False Flag Operations eignen sich, um Demokratien fürs Geldausgeben zu gewinnen, und jeder Krieg, jedes Lockermachen von riesigen Rüstungsgeldern begann mit einer Lüge.
Strategien, die in der Friedensbewegung bekannt sind.)

 

Aber selbst in der alternativen, friedensbewegten oder sich für die Erhaltung von Demokratie einsetzenden Szene, werden wie im Mainstream, Meinungen ausgeklammert, die der Hauptstromrichtung nicht passen. Was mir eindeutig fehlt – in dieser Debatte und bei den Wissenschaftlern untereinander heißt: Demut, vor der Mitwelt, den Anderen - sich selbst nicht als Maßstab für Alles sehen! Und Achtsamkeit – aber das habe ich schon erwähnt.
Die Strukturen hinter der Hauptstromrichtung wurden geschildert. Sie basieren auf der Veröffentlichung von Ulrich Mies und Jens Wernicke und etwa 10 Autoren: Fassadendemokratie und Tiefer Staat, Auf dem Weg in ein ein autoritäres Zeitalter.

Dazu passt der 2. Teil der heutigen Tagesdosis (26.8.2019): „Die Ossi Verachtung“ von Jens Wernicke.

Bleibt nur noch eine Frage: (Das neueste Buch dieses Autorenteams:) Der Tiefe Staat schlägt zu? Ich habe das hier mit Fragezeichen versehen, die Beantwortung erfolgt demnächst, wenn ich das Buch gelesen habe, wie man sagt: „in diesem Theater“.

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